Ein Fußballverein zahlt bei ligantor 39,99 Euro im Monat – für den ganzen Verein, egal ob eine Herrenmannschaft oder zwölf Jugendteams. Dafür bekommt er eine Vereinshomepage, eine App für Spieler und Eltern und die komplette Verwaltung dahinter. Der eigentliche Punkt ist aber nicht die Liste der Funktionen, sondern was danach wegfällt: Spieltermine überträgt niemand mehr, Ergebnisse und Tabelle trägt niemand mehr nach, Absagen sucht niemand mehr aus fünf WhatsApp-Gruppen zusammen, und der Spielplan fürs eigene Turnier entsteht auf Knopfdruck statt in drei Abenden Excel. 30 Tage kann man das kostenlos ausprobieren, ohne Kreditkarte und ohne dass daraus ein Vertrag wird.
So fangt ihr an
- Verein registrieren, drei bis fünf Minuten. Vereinsname, Zugang für den Administrator, Wunschadresse. Danach ist der Verein online.
- Wappen und Vereinsfarbe hinterlegen. Ab da sehen Website, E-Mails und Ausdrucke nach eurem Verein aus.
- Mannschaften anlegen und Trainer einladen. Der Spielplan läuft von diesem Moment an automatisch mit.
- Spieler übernehmen – eure vorhandene Liste in einem Rutsch hochladen oder die Eltern sich selbst eintragen lassen.
Je nach Vereinsgröße seid ihr nach 30 Minuten bis zwei Stunden durch. 30 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte.
Was danach im Alltag passiert, steht hier:
Inhaltsverzeichnis
- Was euch die Seite Woche für Woche abnimmt
- Der Sonntagabend, den ihr zurückbekommt
- Wer kommt zum Training? Absagen ohne Suchen
- Die Vereinshomepage, die niemand pflegen muss
- Die App für Spieler, Eltern und Fans
- Neuzugang: Spielerpass und Mitgliedsantrag auf Knopfdruck
- Euer eigenes Turnier ohne Excel und Klemmbrett
- Am Spieltag: Liveticker, Statistik und das Bild für Instagram
- Die Aufstellung: Taktiktafel statt Zettel
- Wer darf was sehen?
- Platz, Kabine, Trikots, Bus und Mannschaftskasse
- Was es kostet
- Wo die Daten liegen
Was euch die Seite Woche für Woche abnimmt
Am schnellsten sieht man den Unterschied, wenn man die Handgriffe nebeneinanderstellt, die heute jemand im Verein macht – und was davon übrig bleibt:
| Was heute jemand macht | Mit ligantor |
|---|---|
| Spieltermine abtippen und auf die Homepage übertragen | fällt weg – die Termine kommen jede Nacht von allein |
| Ergebnisse und Tabelle nachtragen | fällt weg – läuft automatisch mit |
| Spielverlegung in Homepage, Kalender und WhatsApp korrigieren | fällt weg – ändert sich überall gleichzeitig |
| Absagen aus mehreren Chats zusammensuchen | eine Liste, mit Grund, in Echtzeit |
| Trainingsabsage in jede Gruppe kopieren | eine Meldung, alle haben sie |
| Passformular beim Verband suchen und abtippen | ein Klick aus dem Kader, vorausgefüllt |
| Turnierspielplan in Excel bauen | ein Klick, über 90 Vorlagen |
| Helferliste am Klemmbrett führen | Link teilen, jeder trägt sich selbst ein |
| Turniertabellen mit Kreide an die Tafel schreiben | steht live auf den Handys der Eltern |
| Matchday-Bild für Instagram in Word basteln | fertig aus Wappen, Gegner und Anstoßzeit |
| Aufstellung auf einen Zettel malen | Taktiktafel mit den Namen aus dem Kader |
| Wer fährt mit zum Auswärtsspiel? | Fahrgemeinschaft anlegen, Eltern tragen sich ein |
Der rote Faden dahinter ist einfach: Alle Daten liegen einmal an einer Stelle, und die Bereiche greifen ineinander. Der Kader wird zur Teilnahmeliste fürs Training, die Teilnahmeliste zur Aufstellung, die Aufstellung zum Liveticker, der Liveticker zur Saisonstatistik. Deshalb muss niemand dieselbe Information zweimal eintragen – und deshalb ist nichts veraltet, wenn ein Trainer wechselt.
Der Sonntagabend, den ihr zurückbekommt
Das ist die Funktion, wegen der sich die 39,99 Euro für die meisten Vereine schon allein rechnen.
Die Spieltermine holt ligantor jede Nacht selbst – dort, wo sie ohnehin stehen, nämlich bei fussball.de. Pflicht- und Freundschaftsspiele aller Mannschaften landen ohne Zutun im Spielplan – in der App, auf der Vereinshomepage und in den Terminen jedes einzelnen Spielers. Wird ein Spiel verlegt, ändert sich der Termin überall gleichzeitig. Wird eines abgesagt, verschwindet es. Niemand muss abtippen, niemand muss korrigieren, und niemand muss daran denken.
Ergebnisse und Tabelle laufen genauso mit. Das ist der Unterschied zu jeder selbstgebauten Vereinsseite: Dort ist der Spielplan spätestens im Oktober veraltet, weil derjenige, der ihn gepflegt hat, keine Zeit mehr hatte. Hier gibt es niemanden, der es pflegen müsste. Wer sonntags um 21 Uhr Ergebnisse in ein Formular getippt hat, macht das ab sofort gar nicht mehr.
Was ihr weiterhin selbst eintragt, sind die Termine, die es bei keinem Verband gibt: Testspiele, interne Turniere, das Trainingslager, die Weihnachtsfeier. Die stehen dann im selben Spielplan wie alles andere.
Und im Sommer bleibt der Verein stehen. Der Punkt, an dem viele Vereine ihre Software wieder aufgeben, ist der Saisonwechsel, weil alles neu eingerichtet werden muss. Hier bekommt der Admin eine Liste aller Mannschaften und ordnet jede der neuen Liga zu. Zusammengelegte, aufgelöste und neu gegründete Teams sind dabei vorgesehen. Die Kader bleiben, wie sie sind.
Wer kommt zum Training? Absagen ohne Suchen
Jeder Jugendtrainer kennt die Rechnung am Mittwochabend: zwölf Nachrichten in der Gruppe, drei davon Daumen-hoch auf eine ganz andere Nachricht, zwei Absagen im privaten Chat – und dann stehen doch nur acht Kinder auf dem Platz.
In ligantor tippt jeder Spieler einmal auf Zusage oder Absage, und der Trainer sieht die Zahl in Echtzeit. Vier Dinge machen dabei im Alltag den Unterschied:
- Der Grund steht dabei. Wer absagt, wählt Arbeit, Schule, Krankheit, Urlaub oder Sonstiges. Wenn am Freitag der Kader fürs Wochenende steht, weiß der Trainer, ob jemand krank war oder dreimal keine Lust hatte.
- Urlaub und Krankheit am Stück. Ein Spieler trägt einen Zeitraum ein, und alle Termine darin sind abgesagt und markiert. Niemand muss aus dem Skiurlaub täglich einzeln absagen.
- Eltern sagen für ihr Kind ab. Eltern haben einen eigenen Zugang und wechseln darin zwischen mehreren Kindern hin und her. Wer selbst noch bei den Alten Herren spielt, nutzt denselben Zugang dafür.
- Nach der Frist ist zu. Der Trainer legt fest, dass Absagen zum Beispiel bis 24 Stunden vorher möglich sind. Danach ist die Schaltfläche für Spieler gesperrt – er selbst kann trotzdem noch nachtragen.
Fällt eine Einheit aus, tippt der Trainer einmal auf Absagen. Alle bekommen die Meldung aufs Handy. Kein Kopieren in fünf Gruppen, keine Rückfragen von den drei Eltern, die nicht in der Gruppe sind.
Trainer und Co-Trainer haben dabei denselben Zugriff auf dasselbe Team – bei Jugendmannschaften, die immer zu zweit betreut werden, ist das der Normalfall.
Die Vereinshomepage, die niemand pflegen muss
Das unterscheidet ligantor von einer reinen Mannschafts-App: Die Vereinshomepage ist keine Zusatzoption, sondern im Monatspreis drin.
Ihr bekommt sofort eine öffentliche Seite mit Startseite, News, Spielplan, Mannschaftsseiten, Turnieren, Sponsoren, Kontakt und Impressum. Wappen hochladen, Vereinsfarbe wählen – fertig. Die Farbe zieht sich danach durch alles: durch die Website, durch die E-Mails, die der Verein verschickt, und durch die Ausdrucke.
Eure Adresse bleibt eure Adresse. Wenn ihr schon sv-musterdorf.de habt, könnt ihr die behalten; die Umstellung macht ligantor mit euch. Wenn ihr keine habt, bekommt ihr im Moment der Anmeldung sv-musterdorf.ligantor.de – kostenlos und sofort.
Mannschaftsseiten entstehen von selbst. Jede Mannschaft, die ihr anlegt, hat automatisch ihre eigene Seite mit Kader, Spielplan und Trainingszeiten. Zieht ein Spieler ins nächste Team hoch, ändert sich die Seite mit. Niemand kopiert etwas.
News und Sponsoren. News schreibt ein Admin mit Bild und Text, sie erscheinen der Reihe nach auf der Startseite. Sponsorenlogos legt ihr mit Bild, Link und Reihenfolge an; sie laufen als Bannerleiste über die Seite und lassen sich nach Saisonende ausblenden, ohne sie zu löschen. Das ist auch ein Argument beim Sponsorengespräch: Die Logos stehen dann auf einer Seite, auf die jede Woche jemand schaut, weil dort der Spielplan steht.
Und Besucher müssen nichts wegklicken. Die Vereinsseite kommt nach Angaben des Anbieters ohne den Cookie-Kasten aus, den man sonst überall wegtippt – es gibt keine Werbe- oder Tracking-Cookies.
Zum Einordnen, was eine Vereinsseite sonst kostet: Wer eine Website beauftragt, zahlt einmal einen vierstelligen Betrag plus laufendes Hosting – die üblichen Positionen haben wir im Ratgeber Website erstellen lassen: Kosten und Ablauf aufgeschlüsselt. Beim Baukasten spart man das Honorar und trägt Spielplan und Ergebnisse dafür jede Woche von Hand ein.
Wer will, kann die Einrichtung auch abgeben: ligantor baut die Homepage auf Wunsch komplett auf, das wird individuell abgesprochen.
Die App für Spieler, Eltern und Fans
Eine App gibt es, und sie kostet nichts extra.
Fürs iPhone und iPad ladet ihr sie im App Store herunter. Auf Android-Handys und allen anderen Geräten ruft ihr eure Vereinsseite auf und legt sie mit zwei Tipps auf den Startbildschirm – danach ist sie da wie jede andere App, nur ohne Download. Für Eltern ist das oft der leichtere Weg: kein Konto, keine Installation, kein Passwort im App Store.
Drin ist das, was man unterwegs braucht: Spielplan, Zu- und Absagen, Mannschaftschat, Liveticker, Aufstellung, Mannschaftskasse, Fahrgemeinschaften, News. Und die Meldungen aufs Handy – Training fällt aus, Spiel verlegt, Tor gefallen – sind erfahrungsgemäß der Grund, warum Eltern so eine App überhaupt behalten.
Neuzugang: Spielerpass und Mitgliedsantrag auf Knopfdruck
Der Ablauf beim Neuzugang ist in fast jedem Verein derselbe: Formular beim Landesverband suchen, herunterladen, Geburtsdatum und Adresse aus der Excel-Liste abtippen, drucken, unterschreiben lassen, Stempel drauf. Pro Kind eine gute Viertelstunde, und im Sommer kommen zwölf auf einmal.
Der Spielerpass-Generator baut den Antrag aus den Daten, die im Kader ohnehin schon stehen. Name, Geburtsdatum, Adresse und Staatsangehörigkeit sind ausgefüllt, das Vereinswappen sitzt oben im Formular, die Felder für Stempel und Unterschrift sind da.
Die Formulare von 18 Landesverbänden sind hinterlegt – Niedersachsen, Westfalen, Niederrhein, Bayern, Südbaden, Württemberg, Hessen, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordost, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Schleswig-Holstein, Saarland, Hamburg und Rheinland. Welcher für euch zuständig ist, erkennt das System an eurer Vereinsadresse. Ihr müsst also nicht wissen, wie euer Formular heißt und wo es auf der Verbandsseite versteckt ist.
Der Mitgliedsantrag kommt gleich mit – im Vereinsdesign, mit den Feldern für den Bankeinzug. Haben die Eltern ihre Bankverbindung schon im Spielerprofil hinterlegt, steht sie dort drin. Beides druckt ihr in einem Rutsch: Die Familie unterschreibt einmal, und der Vorgang ist erledigt.
Wenn ihr zum ersten Mal umstellt, müsst ihr die Spieler nicht einzeln eintippen – ihr ladet eure vorhandene Liste in einem Rutsch hoch, eine Vorlage dafür ist dabei. Danach können sich neue Spieler über ein Anmeldeformular des Vereins selbst eintragen: Eltern füllen aus, bestätigen per E-Mail, der Trainer schaltet frei. Der Zettel am Vereinsheim entfällt.
Ein ehrlicher Hinweis: Die Vorlagen bauen auf den offiziellen Formularen der Verbände auf und enthalten die üblichen Datenschutz- und Einwilligungstexte. Wie bei jeder Vorlage lohnt es sich, sie einmal mit dem Vorstand durchzugehen, bevor ihr sie regelmäßig verschickt.
Euer eigenes Turnier ohne Excel und Klemmbrett
Das Pfingstturnier oder das Hallenturnier im Januar ist für viele Vereine der größte Einzelaufwand im Jahr. Der Turnierplaner ist ohne Aufpreis dabei, ohne Grenze bei der Zahl der Turniere oder Teams.
Der Spielplan entsteht mit einem Klick. Über 90 Vorlagen stehen bereit: Einzelturniere, Vorrunde mit Endrunde, Gruppenphasen von zwei bis sechzehn Gruppen, K.-o.-Runden bis 32 Teams, „Jeder gegen Jeden", Platzierungsspiele. Der Plan wird so gebaut, dass jedes Team gleich oft spielt, die Pausen fair verteilt sind und mehrere Felder parallel laufen. Wer das schon einmal in Excel gebaut hat, weiß, dass allein das zwei Abende kostet. Einmal erzeugt, bleibt der Plan stabil – ein Spiel verschieben oder ein Ergebnis korrigieren geht trotzdem jederzeit von Hand.
Gastvereine melden sich selbst an. Jedes Turnier bekommt eine öffentliche Anmeldeseite mit Einladung und Formular. Der Gastverein trägt Mannschaft, Ansprechpartner und Kontakt ein, ihr bestätigt mit einem Klick. Das Hin und Her per E-Mail entfällt, und ihr habt alle Kontaktdaten an einer Stelle statt in vierzehn Mails.
Helfer tragen sich selbst ein. Ihr erzeugt einen Link und schickt ihn in die WhatsApp-Gruppe. Wer hilft, trägt sich mit Name und Schicht ein – ohne Zugang, ohne Passwort. Ihr seht jederzeit, wer Kuchen backt, wer an der Bratwurstbude steht und welche Schicht noch offen ist. Das ist der Punkt, an dem sonst regelmäßig jemand zweimal eingeteilt wird.
Eltern sehen die Tabelle auf dem Handy. Die öffentliche Turnierseite zeigt Spielplan, Gruppentabellen, K.-o.-Runde und Platzierungen. Nach jedem eingetragenen Ergebnis steht alles binnen Sekunden neu da. Dazu bekommt jedes Turnier einen QR-Code für Plakate und Aushänge: Besucher halten die Handykamera drauf und landen direkt auf der Live-Seite. Die Frage „Wann spielen wir wieder?" hört am Turniertag damit weitgehend auf.
Für den Wettkampftisch gibt es eine Druckansicht mit Spielplan und Tabellen in euren Vereinsfarben, und einen Einladungs-Designer für den Flyer mit Wappen, Termin, Zeitplan, Preisgeld und Anmelde-Code – fertig für Schaukasten, WhatsApp und Instagram.
Die Plätze könnt ihr dem Turnier fest zuordnen. Im Belegungsplan sehen die anderen Trainer dann sofort, dass an dem Wochenende nichts geht.
Turniere anlegen dürfen normalerweise nur Admins. Soll ein bestimmter Trainer sein Jugendturnier selbst organisieren, wird ihm das einzeln freigeschaltet.
Am Spieltag: Liveticker, Statistik und das Bild für Instagram
Während des Spiels öffnet der Trainer oder ein Betreuer den Liveticker und trägt Tore, Karten, Wechsel und kurze Kommentare ein. Wer zu Hause geblieben ist, sieht das in Echtzeit auf der Vereinshomepage und bekommt bei jedem Tor eine Meldung aufs Handy.
Ein paar Details, an denen man merkt, dass hier jemand selbst an der Seitenlinie stand:
- Der Ticker lässt sich weiterreichen. Wird der Trainer auf dem Platz gebraucht, übergibt er die Bedienung an einen Betreuer oder ein Elternteil.
- Die Uhr rechnet richtig. Die Spielzeiten sind je Altersklasse hinterlegt – E-Jugend zweimal 25 Minuten, D-Jugend zweimal 30, C-Jugend zweimal 35 und so weiter. Verlängerung, Pause und Elfmeterschießen sind vorgesehen.
- Fans ohne Vereinsmitgliedschaft. Wer will, trägt sich auf einer Mannschaftsseite als Fan ein und bekommt Anpfiff, jedes Tor und Abpfiff aufs Handy. Für Großeltern, die nicht mehr jeden Sonntag an den Platz kommen, ist das die Funktion, über die im Verein am meisten geredet wird.
Aus dem Ticker entsteht die Statistik von allein. Torschützen, Vorlagen, Karten und Einsatzzeiten laufen in die Saisonwertung – Torjägerliste, Gelbe-Karten-Konto, je Mannschaft und für den ganzen Verein. Dazu kommt die Anwesenheit jedes Spielers über Training und Spiele hinweg. Wer im Jugendbereich mit Eltern über Einsatzzeiten diskutiert, hat damit Zahlen statt Gefühl.
Und das Bild für Instagram baut sich selbst. Aus Wappen, Gegner, Anstoßzeit und Ort entsteht die Matchday-Grafik in euren Vereinsfarben, fertig zum Posten. Wer seinen Instagram-Zugang einmal verbindet, kann den Spieltags-Post auch automatisch zur gewünschten Uhrzeit veröffentlichen lassen. Der Sonntagvormittag, an dem jemand im Verein eine Grafik zusammenschiebt, entfällt damit.
Die Aufstellung: Taktiktafel statt Zettel
Die Taktiktafel arbeitet mit einem Spielfeld in den echten Maßen, 68 mal 105 Meter, als Voll- und als Halbfeld. Dadurch stimmen die Abstände – eine Situation vom Wochenende lässt sich eins zu eins nachstellen, statt sie auf einem verzerrten Rechteck anzudeuten.
Formationen wie 4-4-2, 4-3-3, 3-5-2 oder 4-2-3-1 liegen als Vorlagen bereit und stellen die Mannschaft mit einem Klick auf, die Bank steht darunter. Die Spielerfiguren tragen Namen und Trikotnummer, und die Namen kommen aus eurem Kader – niemand tippt eine Aufstellung ab. Laufwege zeichnet ihr als Pfeile ein, Zonen färbt ihr ein, Bälle und Hütchen setzt ihr frei.
Aufstellungen könnt ihr benennen und speichern: Startelf, Plan B für die zweite Halbzeit, eine Variante für den Tabellenführer. Vor dem Spiel zeigt ihr sie auf dem Handy, dem Tablet oder dem Fernseher in der Kabine, und als PDF geht sie per WhatsApp an den Co-Trainer oder an die Kabinenwand.
Für Pokalspiele und Aushilfen könnt ihr Spieler aus anderen Mannschaften in die Aufstellung holen, ohne sie dauerhaft umzumelden.
Wer darf was sehen?
Sobald Geburtsdaten von Kindern und Bankverbindungen im Spiel sind, kommt diese Frage aus dem Vorstand – meist als Erstes.
Es gibt feste Rollen: Admin, Trainer, Spieler, Elternteil, Platzwart, Fußballleiter sowie Jugend-, Herren-, Damen- und Juniorinnenleitung. Der Admin sieht alles. Ein Trainer sieht ausschließlich die Mannschaften, die er betreut – nicht die Daten der anderen Teams. Die Leitungsrollen bündeln mehrere Mannschaften einer Altersklasse. Eine Person kann mehrere Rollen zugleich haben; der Jugendleiter, der die C-Jugend trainiert und selbst bei den Alten Herren spielt, ist der Normalfall.
Zwei Rollen fallen auf, weil sie sonst kaum jemand anbietet:
- Der Platzwart hat einen eigenen Bereich für Sperrungen, etwa wegen Rasenpflege oder Frost, und sieht Heimspiele, denen noch kein Platz zugewiesen wurde. So wird kein Spiel vergessen.
- Die Jugendleitung bekommt eine Übersicht mit Zahlen: wie viele Spieler pro Altersklasse, wie voll die Kader sind, welche Jahrgänge dünn werden. Wer heute sieht, dass in drei Jahren die D-Jugend fehlt, kann jetzt etwas dagegen tun. Für Herren-, Damen- und Juniorinnenleitung gibt es dieselbe Ansicht.
Platz, Kabine, Trikots, Bus und Mannschaftskasse
Vieles im Verein ist zu klein für eine eigene Software und zu wichtig, um es zu vergessen. Genau das ist hier mit abgedeckt:
Plätze und Kabinen. Rasenplatz, Kunstrasen und Halle werden angelegt, jedes Training und jedes Spiel bekommt einen Platz oder eine Platzhälfte. Wollen zwei Trainer denselben Platz zur selben Zeit, gibt es eine Warnung – das erspart die Diskussion am Zaun. Halbe Plätze zählen getrennt: A-Jugend auf Hälfte eins, D-Jugend auf Hälfte zwei. Der Belegungsplan zeigt tagesweise, wer wo ist, und lässt sich für den Schaukasten drucken; der gesamte Trainingsplan eines Vereins passt dabei auf eine A4-Seite. Sperrt der Platzwart einen Platz, werden die betroffenen Trainer automatisch benachrichtigt, und die Sperrung steht auf der Vereinshomepage.
Trikots. Welcher Satz bei welcher Mannschaft liegt und wer welche Nummer trägt, ist hinterlegt. Nummern sind pro Mannschaft eindeutig; doppelt vergeben geht nicht, freie werden vorgeschlagen.
Fahrgemeinschaften. Vor dem Auswärtsspiel legt ein Trainer oder ein Elternteil eine Fahrt mit Treffpunkt, Abfahrt und freien Plätzen an. Andere tippen auf „Mitfahren" und tragen ihr Kind ein. Jeder sieht sofort, wer mitfährt. Der Treffpunkt ist normalerweise der Sportplatz 60 Minuten vorher, lässt sich für einzelne Spiele aber abweichend setzen.
Mannschaftskasse. Beiträge, Strafen und Kontostand je Mannschaft, mit Kontoauszug – die Bierkassen-Liste, nur nachvollziehbar und ohne Streit am Saisonende.
Vereinsbus und Fahrtenbuch. Wenn ihr einen Bus habt: Wochenkalender mit allen Buchungen, digitales Fahrtenbuch mit Kilometerstand und Fahrer.
Stundenzettel. Für bezahlte Kräfte – Platzwart, hauptamtlicher Trainer, Bürokraft – gibt es Monatszettel als PDF. Für die Minijob-Abrechnung genau das, was die Buchhaltung braucht.
Sitzungen. Trainersitzung mit Ort, Zeit und Tagesordnung planen, Einladung aufs Handy, Zu- und Absage, Erinnerung 24 Stunden und eine Stunde vorher, Protokoll dazu.
Mannschaftschat. Jede Mannschaft hat einen internen Chat für Trainer und Spieler. Eltern nutzen ihn über ihren Zugang für das jeweilige Kind.
Fundbüro. Für vergessene Trinkflaschen, Schienbeinschoner und Sporttaschen: Foto rein, Fundort dazu, Besitzer meldet sich. Erledigtes räumt sich nach 30 Tagen selbst auf.
Was nicht dazugehört, der Ehrlichkeit halber: Die Mannschaftskasse ist die Kasse der einzelnen Mannschaft. Die Buchhaltung des Gesamtvereins und die Rechnungen an Sponsoren macht der Kassenwart weiter dort, wo er sie heute macht – was auf so einer Rechnung stehen muss, steht in unserem Leitfaden zum Rechnung schreiben.
Was es kostet
39,99 € im Monat. Für den ganzen Verein. Egal ob 60 oder 600 Mitglieder. Egal wie viele Mannschaften, Trainer und Zugänge. Alles drin, keine Modulaufpreise, keine Einrichtungsgebühr.
Der deutsche Durchschnittsverein hat 346 Mitglieder und sechs Mannschaften. Für den sieht das so aus:
| Verein | Pro Monat | Pro Mitglied und Monat |
|---|---|---|
| 100 Mitglieder | 39,99 € | 0,40 € |
| 200 Mitglieder | 39,99 € | 0,20 € |
| 346 Mitglieder (Bundesschnitt) | 39,99 € | 0,12 € |
Zwölf Cent pro Mitglied und Monat – für Homepage, App, Spielplan, Training, Turniere, Liveticker, Spielerpass und Taktiktafel zusammen.
Und die mittlere Spalte bleibt, wie sie ist. Wächst der Verein auf 500 Mitglieder, steht bei Staffelmodellen der nächste Tarifwechsel an. Hier nicht.
30 Tage kostenlos. Voller Funktionsumfang, keine Kreditkarte, kein Abo, das man kündigen müsste – wer nicht weitermacht, dessen Zugang läuft einfach aus. Danach zwölf Monate Mindestlaufzeit, Zahlung per Bankeinzug oder Kreditkarte.
Wo die Daten liegen
Für einen Verein, der Geburtsdaten von Kindern, Adressen und Bankverbindungen speichert, ist das keine Nebensache – und die Frage kommt spätestens auf der Mitgliederversammlung.
Die Server stehen in Deutschland, gehostet nach Angaben des Anbieters in zertifizierten deutschen Rechenzentren, ohne Weitergabe in Länder außerhalb der EU. Den Vertrag, den ein Verein mit jedem Dienstleister braucht, der Mitgliederdaten für ihn speichert, gibt es dazu – der Vorstand hat damit das Papier, nach dem im Zweifel gefragt wird.
Eure Daten könnt ihr jederzeit herunterladen. Endet der Vertrag, bleiben sie nach Angaben des Anbieters 30 Tage zum Export bereit; auf Wunsch bekommt ihr vorher eine Datei mit Spielerdaten und Inhalten.
Was euch niemand abnimmt: Der Verein entscheidet selbst, welche Daten er erhebt und wer im Verein sie sehen darf. Genau dafür sind die Rollen aus dem vorigen Abschnitt da. Dieser Beitrag beschreibt Funktionen und ist keine Rechtsberatung.
Ein Rat zur Reihenfolge: Fangt mit einer einzigen Mannschaft an – am besten der eigenen. Wenn die Eltern dort merken, dass Absagen, Fahrgemeinschaften und Termine von allein laufen, kommen die anderen Teams von selbst dazu. Für den Start gibt es eine Schritt-für-Schritt-Liste, ein Handbuch und einen Helfer auf der Website; die häufigsten Fragen stehen in den FAQ.
ligantor ist nicht auf Fußball beschränkt – Handball, Basketball, Volleyball, Tennis, Tischtennis, Hockey, Turnen, Leichtathletik, Schwimmen, Badminton und Reiten laufen ebenfalls darauf. Der Spielerpass und der automatische Spielplan sind aber klar auf den deutschen Fußball zugeschnitten, und dort merkt man den Unterschied am deutlichsten.
Anschauen kostet nichts, und man muss dafür nicht einmal den Verein anmelden: Über die Website bekommt ihr Zugangsdaten für eine Demo-Umgebung, in der alles mit Beispieldaten gefüllt ist – Kader, Spielplan, Turnier, Liveticker. Einmal durchklicken, und man weiß, ob das zum eigenen Verein passt. Die Demo wird jede Nacht zurückgesetzt, man kann also nichts kaputtmachen.
Wer direkt loslegen will, registriert den Verein in drei Minuten und hat 30 Tage Zeit, ohne einen Cent zu zahlen. Die App fürs iPhone gibt es im App Store.
Transparenzhinweis: Geld oder eine andere Gegenleistung für diesen Beitrag haben wir nicht bekommen; alle Angaben stammen von der Anbieterseite, Stand August 2026.
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